Wie ich zur KI kam.
Am Anfang stand keine Strategie, nur Neugier. Ich wollte wissen, was diese Modelle wirklich können — also habe ich ausprobiert: E-Mails vorsortiert, Berichte zusammengefasst, Daten aus PDFs gezogen. Dann kam die erste Automatisierung, die einem Team jede Woche mehrere Stunden zurückgegeben hat. Dieser Moment hat mich als angehenden KI-Berater nicht mehr losgelassen. Ich habe gesehen, wie viel Frust verschwindet, wenn Menschen sich nicht mehr mit stumpfer Fleißarbeit aufhalten müssen — und wie viel Energie dann plötzlich für die Dinge übrig bleibt, die eigentlich zählen. Ab diesem Punkt war für mich klar: Ich will genau das öfter möglich machen, für mehr Teams als nur das eine.
Gleichzeitig hörte ich, wie über KI geredet wurde: Disruption hier, Wettbewerbsvorteil da — und am Ende wusste niemand, was am Montagmorgen konkret zu tun ist. Genau diese Buzzword-Beratung stört mich bis heute. Sie klingt groß und verändert nichts. Auffällig oft saßen die lautesten Stimmen dabei am wenigsten selbst an den Prozessen, über die sie redeten. Ich wollte es andersherum machen: erst verstehen, wie ein Team wirklich arbeitet, dann erst über Tools reden. Aus den ersten Experimenten wurde KI-Automatisierung für Unternehmen, die Ergebnisse sehen wollen — keine Folien.
Im Rückblick war genau das der Wendepunkt: nicht die Technologie selbst, sondern der Moment, in dem ich gemerkt habe, wie viel Unterschied ein einziger gut gebauter Anwendungsfall im Alltag eines Teams macht.