ORIENTIERUNG / USEVerwendung und Auswirkungen sichtbar machen
Der Produktname allein beantwortet keine Pflichtenfrage. Zuerst zählen Zweck, beteiligte Personen, verwendete Daten und die Bedeutung des Outputs im realen Prozess.
- Prüffragen
- Wofür wird das System eingesetzt? Wer ist betroffen? Was passiert, wenn der Output falsch oder irreführend ist?
- Arbeitsartefakte
- Use-Case-Eintrag, Verantwortliche, Nutzungsgrenze, AI-Literacy-Maßnahmen und offene Transparenzfragen.
- Beteiligte
- Fachbereich, IT, Datenschutz und bei Bedarf Legal, Security, Risk oder HR.
ORIENTIERUNG / BUILDSystemgrenze und mögliche Anbieterrolle prüfen
Eigenentwicklung, wesentliche Änderungen oder ein neuer Zweck können die regulatorische Rolle verändern. Diese Frage wird als eigener Prüfpunkt dokumentiert und nicht durch ein Website-Quiz entschieden.
- Prüffragen
- Wer bestimmt den vorgesehenen Zweck? Was wird technisch verändert? Für wen wird das System bereitgestellt oder betrieben?
- Arbeitsartefakte
- System- und Zweckbeschreibung, Rollenannahmen, Test- und Änderungslog, offene Anforderungen für spezialisierte Prüfung.
- Beteiligte
- Product Owner, Engineering, Fachbereich, Security, Datenschutz und spezialisierte Rechts- bzw. Konformitätsstellen.
ORIENTIERUNG / BUYLieferant, Schnittstelle und Betrieb zusammendenken
Auch eingekaufte KI braucht einen klaren Zweck, belastbare Anbieterinformationen und eine Übergabe in den eigenen Betrieb. Die Verantwortung verschwindet nicht im Vertrag oder im SaaS-Login.
- Prüffragen
- Welche Informationen liefert der Anbieter? Welche Modelle, Datenflüsse und Updates können sich ändern? Wer überwacht die Nutzung?
- Arbeitsartefakte
- Vendor-Fragen, Rollen- und Schnittstellenblatt, Abnahmekriterien, Betriebsübergabe und Re-Assessment-Trigger.
- Beteiligte
- Einkauf, IT, Fachbereich, Datenschutz, Security, Vertrags- und Rechtsprüfung.