LIBURN SHALA — KI-BERATER
Leistung / EU-AI-ACT-READINESS Quellenstand / 08.08.2026

EU AI Act Beratung, die aus Pflichten konkrete Arbeit macht.

Use Cases, Rollen, Maßnahmen und Nachweise so strukturieren, dass Fachbereich, IT und Management den nächsten Arbeitsstrang kennen.

Ich begleite die operative Vorbereitung und Umsetzung. Rechtsberatung, Konformitätsbewertung, Zertifizierung oder Compliance-Garantie sind nicht Teil des Angebots.

Abstrakte Darstellung: Eine rote Schiene ordnet helle Dossierblöcke durch eine schwarze Schleuse.
Clause-to-Control / V01Konzeptvisualisierung · KI-generiert
  1. Artikel 4 und Verbote
  2. Transparenzregeln
  3. Hochrisiko / Anhang III
  4. Hochrisiko / Anhang I

Erst Rolle und Verwendung klären – dann Maßnahmen planen.

Dasselbe KI-System kann unterschiedliche Fragen auslösen: je nachdem, ob Sie es einsetzen, selbst entwickeln, verändern oder in ein Produkt bzw. einen Prozess integrieren.

ORIENTIERUNG / USEVerwendung und Auswirkungen sichtbar machen

Der Produktname allein beantwortet keine Pflichtenfrage. Zuerst zählen Zweck, beteiligte Personen, verwendete Daten und die Bedeutung des Outputs im realen Prozess.

Prüffragen
Wofür wird das System eingesetzt? Wer ist betroffen? Was passiert, wenn der Output falsch oder irreführend ist?
Arbeitsartefakte
Use-Case-Eintrag, Verantwortliche, Nutzungsgrenze, AI-Literacy-Maßnahmen und offene Transparenzfragen.
Beteiligte
Fachbereich, IT, Datenschutz und bei Bedarf Legal, Security, Risk oder HR.
ORIENTIERUNG / BUILDSystemgrenze und mögliche Anbieterrolle prüfen

Eigenentwicklung, wesentliche Änderungen oder ein neuer Zweck können die regulatorische Rolle verändern. Diese Frage wird als eigener Prüfpunkt dokumentiert und nicht durch ein Website-Quiz entschieden.

Prüffragen
Wer bestimmt den vorgesehenen Zweck? Was wird technisch verändert? Für wen wird das System bereitgestellt oder betrieben?
Arbeitsartefakte
System- und Zweckbeschreibung, Rollenannahmen, Test- und Änderungslog, offene Anforderungen für spezialisierte Prüfung.
Beteiligte
Product Owner, Engineering, Fachbereich, Security, Datenschutz und spezialisierte Rechts- bzw. Konformitätsstellen.
ORIENTIERUNG / BUYLieferant, Schnittstelle und Betrieb zusammendenken

Auch eingekaufte KI braucht einen klaren Zweck, belastbare Anbieterinformationen und eine Übergabe in den eigenen Betrieb. Die Verantwortung verschwindet nicht im Vertrag oder im SaaS-Login.

Prüffragen
Welche Informationen liefert der Anbieter? Welche Modelle, Datenflüsse und Updates können sich ändern? Wer überwacht die Nutzung?
Arbeitsartefakte
Vendor-Fragen, Rollen- und Schnittstellenblatt, Abnahmekriterien, Betriebsübergabe und Re-Assessment-Trigger.
Beteiligte
Einkauf, IT, Fachbereich, Datenschutz, Security, Vertrags- und Rechtsprüfung.

Wichtig: Der Router zeigt einen operativen Einstieg. Er ist keine rechtliche Klassifizierung und ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Was jetzt gilt – und welche Termine Vorbereitung brauchen.

Die Regeln greifen gestaffelt. Ein Termin allein sagt noch nicht, welcher Arbeitsumfang für Ihr Unternehmen entsteht; dafür müssen System, Rolle und Verwendung zusammen betrachtet werden.

ANWENDBAR

Artikel 4 verlangt Maßnahmen zur Entwicklung von AI Literacy.

Nach der durch den AI Omnibus geänderten Fassung bleibt dies eine Verpflichtung für Anbieter und Betreiber. Ein bestimmtes individuelles „ausreichendes“ Niveau ist nicht vorgeschrieben. Die EU-Kommission nennt zielgruppen- und kontextbezogene Maßnahmen; ein besonderes Zertifikat ist nicht erforderlich.

ANWENDBAR

Transparenzregeln nach Artikel 50 greifen seit August 2026.

Sie betreffen unter anderem bestimmte Interaktionen mit KI sowie ausgewählte KI-generierte oder manipulierte Inhalte. Welche Information oder Kennzeichnung notwendig ist, hängt vom System und seinem Einsatz ab.

VORBEREITUNG

Die Regeln für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III gelten ab Dezember 2027.

Die EU-Kommission nennt beispielsweise bestimmte Systeme in Beschäftigung, Bildung, kritischer Infrastruktur oder Zugang zu wesentlichen Diensten. Die Einordnung erfordert eine Prüfung des konkreten Use Cases.

VORBEREITUNG

Für Hochrisiko-KI in regulierten Produkten gilt die spätere Frist August 2028.

Diese Spur betrifft KI-Systeme, die in Produkte aus der einschlägigen EU-Harmonisierungsgesetzgebung eingebettet sind. Sie darf nicht pauschal auf jede intern genutzte KI übertragen werden.

Arbeitsartefakte statt einer weiteren Pflichtenliste.

Nicht jedes Unternehmen braucht jedes Artefakt in derselben Tiefe. Entscheidend ist, dass relevante Arbeit einen Owner, einen Status, einen Beleg und eine erkennbare Übergabe bekommt.

CodeArbeitsartefaktWofür es gebraucht wirdHandoff
ACT/SCOPE

Use-Case-Register

Zweck, Einsatzkontext, Daten, betroffene Personen, Anbieter und verantwortliche Funktion werden auffindbar.

Fachbereich + IT
ACT/ROLE

Rollen- und Scope-Blatt

Annahmen zu Anbieter-, Betreiber- oder weiteren Rollen werden dokumentiert; offene Rechtsfragen bleiben sichtbar.

Legal-Check bei Bedarf
ACT/MAP

Maßnahmen- und Evidenzbacklog

Jede priorisierte Maßnahme erhält Owner, Status, erwarteten Nachweis und einen Trigger für erneute Prüfung.

Owner je Workstream
ACT/4+50

AI-Literacy- und Transparenzpaket

Zielgruppen, Lernbedarf, interne Aufzeichnungen sowie relevante Informations- und Kennzeichnungsfragen werden in Arbeit übersetzt.

People + Comms + Product
ACT/OPEN

Offene Prüf- und Entscheidungsfragen

Was Liburn nicht verbindlich entscheiden kann, wird mit Kontext und benötigtem Input an Legal, Datenschutz oder Konformitätsstellen übergeben.

Spezialisierte Prüfung

Ein KI-Inventar ist eine starke operative Grundlage, wird hier aber nicht als identische Universalpflicht für jedes Unternehmen ausgegeben. Inhalt und Tiefe folgen Ihrer realen Nutzung.

Regulatorischer Anlass oder dauerhaftes Steuerungsmodell?

EU AI Act Readiness und AI Governance greifen ineinander, lösen aber nicht denselben Job.

EU AI ACT READINESS

Regulatorisch ausgelöste Arbeit ordnen.

Rolle, Verwendung, aktuelle Termine, offene Anforderungen, Maßnahmen und Nachweise werden zu bearbeitbaren Workstreams.

AI GOVERNANCE

KI dauerhaft entscheiden und kontrollieren.

Das organisationsweite Betriebsmodell regelt Inventar, Owner, Freigaben, Ausnahmen, Monitoring und Reviews über das gesamte Portfolio.

So wird aus einem Fund verantwortete Umsetzung.

Der Ablauf folgt den offenen Entscheidungen und vorhandenen Strukturen, nicht einem pauschalen „in drei Schritten compliant“-Versprechen.

SCOPING

Das relevante Arbeitsfeld abstecken.

Input
Use Cases, Systeme, Anbieter, vorhandene Dokumente und offene Fragen
Gemeinsame Arbeit
Scope, Rollenannahmen, Kritikalität und beteiligte Funktionen ordnen
Exit
Priorisierte Readiness-Fragen und belastbarer Projektzuschnitt
WORKBENCH

Maßnahmen in echte Prozesse bringen.

Input
Priorisierte Lücken und bestehende Governance-, IT- oder Fachprozesse
Gemeinsame Arbeit
Artefakte, Verantwortliche, Übergaben und Evidenz im gewählten Arbeitsstrang aufbauen
Exit
Umsetzbares Backlog mit Ownern, Status und Prüfstellen
HANDOVER

Interne Verantwortung und spezialisierte Prüfung verbinden.

Input
Arbeitsartefakte, offene Rechts- oder Datenschutzfragen und Review-Trigger
Gemeinsame Arbeit
Owner befähigen, Handoffs vorbereiten und Aktualisierung verankern
Exit
Nachvollziehbare Readiness-Akte statt isolierter Beratungsmemos

Der Aufwand richtet sich unter anderem nach Zahl und Vielfalt der Use Cases, Eigenentwicklung oder Fremdbezug, beteiligten Funktionen, vorhandenen Kontrollen und der Tiefe des gewünschten Arbeitsstrangs. Preise oder Dauer werden deshalb nicht ohne Scope-Klärung behauptet.

OPERATIVE BEGLEITUNG

Was Liburn übernimmt.

Use Cases und Rollenannahmen erfassen, Arbeitsstränge strukturieren, Verantwortlichkeiten und Handoffs klären, Artefakte mit Teams aufbauen und Maßnahmen in den Betriebsalltag übersetzen.

Das Ziel ist handlungsfähige Organisation — nicht ein Compliance-Siegel.

SPEZIALISIERTE PRÜFUNG

Was andere verbindlich prüfen.

Rechtsauslegung, Zulässigkeits- und Datenschutzprüfung, Konformitätsbewertung, Zertifizierung und unabhängige Auditierung bleiben spezialisierten Stellen vorbehalten.

Offene Fragen werden nicht versteckt, sondern als prüfbarer Handoff dokumentiert.

Liburn Shala bei der OpenAI Build Week
Liburn Shala · KI-Berater · OpenAI Build Week 2026

Fachbereich, Technik und Management brauchen dieselbe Arbeitsgrundlage.

Ich übersetze zwischen den Funktionen, strukturiere die notwendigen Arbeitsartefakte und mache sichtbar, wo operative Umsetzung endet und spezialisierte Prüfung beginnt. Sie arbeiten direkt mit mir — ohne anonyme Compliance-Plattform und ohne erfundene Rechtsautorität.

Häufige Fragen zur EU AI Act Beratung.

Eine operative EU AI Act Beratung macht zunächst KI-Use-Cases, Rollen, Einsatzkontexte und offene Entscheidungen sichtbar. Daraus können je nach Ausgangslage ein Use-Case-Register, ein Rollen- und Scope-Blatt, ein Maßnahmen- und Evidenzbacklog sowie Arbeitsstränge für AI Literacy und Transparenz entstehen. Die konkrete rechtliche Einordnung bleibt einer spezialisierten Rechtsprüfung vorbehalten.

Auch die Nutzung eingekaufter KI kann Anforderungen auslösen. Welche davon relevant sind, hängt von Rolle, konkreter Verwendung, Einsatzkontext und möglichen Auswirkungen ab. Eine pauschale Aussage allein aus dem Produktnamen wäre deshalb nicht belastbar. Für die sichere Einführung von Standardtools finden Sie zusätzlich die Seite ChatGPT für Unternehmen.

Nein. Ich strukturiere die operative Bestandsaufnahme, Verantwortlichkeiten, Arbeitsartefakte, Maßnahmen und Handoffs. Rechtsauslegung, Datenschutzprüfung, Konformitätsbewertung, Zertifizierung und unabhängige Auditierung sind nicht Bestandteil dieses Angebots.

Ein aktueller Überblick über eingesetzte und geplante KI ist eine belastbare operative Grundlage, wird hier aber nicht als identische Universalpflicht für jedes Unternehmen dargestellt. Tiefe und Felder sollten zur Rolle, Nutzung und Risikolage passen.

Nach der aktuellen Fassung müssen Anbieter und Betreiber Maßnahmen unterstützen, mit denen Mitarbeitende und andere beteiligte Personen AI Literacy entwickeln. Ein bestimmtes individuelles „ausreichendes“ Niveau ist nicht vorgeschrieben. Die EU-Kommission weist außerdem darauf hin, dass kein spezielles Zertifikat nötig ist und interne Aufzeichnungen über Trainings oder andere Maßnahmen möglich sind. Praktische Formate finden Sie unter KI-Workshops für Unternehmen.

Relevant sind unter anderem Zahl und Vielfalt der Use Cases, Eigenentwicklung oder Fremdbezug, beteiligte Gesellschaften und Funktionen, Daten- und Wirkungsrisiken sowie bereits vorhandene Governance-, Datenschutz- und Security-Prozesse. Deshalb entsteht ein belastbares Angebot erst nach der Scope-Klärung.

Klären, welcher Arbeitsstrang zuerst zählt.

Im ersten Austausch ordnen wir vorhandene KI-Nutzung, offene Rollen und den sinnvollen operativen Einstieg — ohne vorab Compliance zu versprechen.

EU AI Act Readiness besprechen Eigentlich AI Governance gesucht?

Direkter Ansprechpartner · klare Scope-Grenze · Primärquellen statt Fristenmarketing